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Besinnung (1938/39) by Martin Heidegger

By Martin Heidegger

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Die reinste VergroBerung ist die Wurdigung, in der ein Wiirdigstes ganz ihm selbst gehort. Deshalb ist das Fragen im Sinne der Erfragung des Fragwiirdigsten keine eitle Zudring­ lichkeit, sondern die Vereinfachung alles Wissens auf das Ein­ zige; Wurdigung als denkerische ist weder Anbiederung noch Ubersteigung, sondern Aus-einander-setzung, die ihre eigene Wesensnot wagen rouB. Die Aus-einander-setzung setzt das Fra­ gen dem Seyn aus dergestalt, daB dieses als das Gefragte gewiirdigt und seine Antwort in die Griindung des Da-seins iibernommen wird.

Gliickt ihr dies, dann iibernimmt sie damit auch die Gefahr von MiBdeu­ tungen, weil jenes Wesen notwendig befremdet und zu stets wiederkehrenden Versuchen verleitet, die Philosophie dadurch in ihrem Wesen zu sichern, daB sie in einen ihr ungemaBen, aber scheinbar verstandlicheren Zusammenhang eingefiigt wird. Weil die Philosophie, unableitbar aus dem Seienden, der Ein­ zigkeit des Seyns gehorig, nur dieses ihr einfaltiges Wesen kennen kann, deshalb ist sie auch am haufigsten und unmittel­ bar umdroht von einem Wesensverlust, der sogar und je ver­ schieden wie eine Bereicherung, Festigung und Bewahrung ihres Wesens sich ausnimmt.

Unten S. 83). Das Erste und Langste, was die Philosophie ktinftig zu wissen hat, ist, daB das Seyn aus seiner Wahrheit zu grtinden sei. Deshalb muB die Besinnung der Philosophie auf sich selbst, d. h. auf das in ihr zu Erdenkende, so entschieden wie nie zuvor eine Besinnung auf ihre »Zeit« sein. Sie muB das Heutige wis­ sen, nicht als Zustandliches einer »historischen Situation« zu Zwecken der praktischen Beforderung und Abanderung, son­ dern als Wesenswinke des seynsgeschichtlichen Wesens des Zeitalters der Neuzeit.

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